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Aachener Friedenskreuz

Aachener Friedenskreuz

 

 

1947

Die Idee zum Aachener Friedenskreuz ist in Krefeld entstanden: hier wird es zu Anfang des Jahres von Kriegsheimkehrern erstellt. Der Holzschnitt des dornengekrönten Christus stammt von Prof. Anton Wendling, Aachen. Am Karfreitag ruft Bischof van der Velden die Männer des Bistums zu einem Sühnekreuzzug auf. In dem Begleitbuch, das alle Stationen des Kreuzes fetsthalten soll, lautet der erst Eintrag: "Gebetskreuzzug für den Frieden in der Diözese Aachen vom 4. April bis 28. September 1947"

1950

Romfahrt des Friedenskreuzes zum Heiligen Jahr: Papst Pius XII gibt den Kreuzbegleitern als Losung mit auf den Weg:"Nehmt das Kreuz immer auf, wenn große Not euch drückt und der Friede in Gefahr ist. Tut dies als Bekenntnis zum geschlagenen Christuns in aller Welt. Sagt dies überall!"

1965

Das Kreuz als Symbol für die schweigende Kirche hinter dem eisernen Vorhang:  Wallfahrt in die Niederlande. In Hertogenbosch findet der Nationale Bitt- und Bußtag für die verfolgte Kirche statt, an dem auch Flüchtlinge aus den Ostblockstaaten teilnehmen.

1977

Das Kreuz als Zeichen der Versöhnung mit Polen: Auf persönliche Einladung von Kardinal Woijtyla, Krakau, wird das Kreuz zu verschiedenen Orten in Polen getragen.

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