Gemeinde St. Josef, Krefeld-Traar > Unsere Pfarre

Pfarrkirche St. Josef

Baubeginn:

19.03.1833

Einweihung:

18.11.1834

Erweiterung:

1929/30, Architekt Bernhard Rotterdam, Köln

Renovierung: 1975/77, Architekt Norbert Schöningh, Krefeld

Ausgestaltung:

Die zwei blauen Chorfenster, 1929, expressionistisch, W. Derix jr., Schüler von Thorn Pricker

Die sechs Fenster des Hauptschiffs, 1948 (die vier Evangelisten mit Petrus und Paulus) von Maria Katzgrau, Schülerin von Wendling; Ausführung: H. Derix, Kevelaer;

Die 7 Fenster des nördlichen Seitenschiffs, 1965, Zyklus der marianischen Rosenkranz-geheimnisse von Karl Lohbeck, Trier;

Die 7 Fenster des südlichen Seitenschiffs Dar-stellung der 7 Sakramente, Ausführung: W. Derix, Kevelaer/Goch;

Die 14 Kreuzwegstationen, Reliefs in gebranntem Ton, von Hein Minkenberg, (Zweitausfertigung im ehem. Aachener Priesterseminar); von ihm auch das Vortragekreuz in Bronze in der Sakristei;

Die Holzstatuen: des hl. Christopherus und des guten Hirten von Jupp Sieben (von ihm auch das Kreuz auf der Priestergruft;

Das Chorensemble von Altar, Altarkreuz, Tabernakel und Ambo mit dem variierenden Wabenmotiv stammen von Bildhauer Franke aus Osterath;

Das Traarer Passiontuch, Anfang der 80er Jahre: Theo Giesberts

Außenmosaik über dem Eingang, 1995, von Theo Giesberts, Ausführung: Hein Derix;

Erstes Altarkreuz: jetzt an der Außenseite des südlichen Seitenschiffs (die zur Kreuzgruppe gehörende Maria und Johannes sind verloren gegangen.)

Der Kirchenraum ist schlicht gehalten und entsprechend der Liturgiereform nach dem letzten Konzil durch N. Schöningh renoviert worden. Durch das Herabziehen der Decke auf eine einheitliche Höhe und nach der Wegnahme der Pfeiler an den Seitenschiffen ist ein einheitlicher und moderner, würdiger und ansprechender Gottesdienstraum entstanden mit dem Altar als Mitte.
Das Weiß der Wände kontrastiert zum Schwarz des Fußbodens in Aachener Blaustein und zum warmen Holzton von Bänken und Decke.
"In markanter Linie wölbt sich der den Vorderteil des Turmes stützende Bogen in den Raum und konzentriert die Aufmerksamkeit auf den sakramentalen Mittelpunkt" mit dem Altar. ie Kirche stellt im Grundriss ein Kreuz dar und ist geostet, d.h. das Volk Gottes ist nach Osten ausgerichtet, von woher sie die Wiederkunft des Herrn als Sonne der Gerechtigkeit erwartet.
Der Kirchturm, der sich über dem Altar erhebt, hat Ähnlichkeit mit einem Mühlenturm und steht fast auf der Luftlinie zwischen Elfrather Mühle und Egelsberg Mühle.
"Das tief heruntergezogene Dach der Seitenschiffe mit seinem zweifachen Knick lässt wiederum ein Motiv bäuerlicher Bauweise anklingen: Das Schleppdach alter Kotten."
Im Kircheninnern herrscht dämmriges Licht, das für den stillen Beter einen mystischen Eindruck aufkommen lässt. Etliche Menschen besuchen täglich die Kirche zu einem Gebet und um vor der Muttergottesstatue eine Kerze anzuzünden, oft in Verbindung mit einem Besuch der nahen Gräber.

Der Friedhof wurde 1843 in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche angelegt und später um den größeren städtischen Teil erweitert. Er ist wirklich noch ein Kirchhof, der hilft, die Toten in die Gemeinde und ins Gemeindeleben hineinzunehmen.
Der Kirchplatz wurde 1986, von Landschaftsarchitekt Schwarze geplant und im selben Jahr verwirklicht. Er gehört wohl mit zu den schönsten Plätzen Krefelds.

 

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