Grundsätze der TelefonSeelsorgeNiemand, der anruft, wird nach seinem Namen gefragt. Jede und jeder kann anonym bleiben. Die Rufnummer der Anrufenden erscheint nicht auf dem Display der TelefonSeelsorge. Da das Telefonat gebührenfrei ist, hinterlässt es keine Datenspur, beispielsweise auf der Telefonrechnung.
Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterliegen der Schweigepflicht.
Die TelefonSeelsorge ist Tag und Nacht dienstbereit, auch an Wochenenden und Feiertagen, bundesweit unter den Rufnummern 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222.
Die TelefonSeelsorge ist grundsätzlich offen für jede Thematik. Auf die Anrufenden wird weder in konfessioneller noch politischer oder anderer Hinsicht Druck ausgeübt.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der TelefonSeelsorge werden sorgfältig ausgewählt, aus- und weitergebildet und durch regelmäßige Intervision und Supervision begleitet. Die hauptamtlich Mitarbeitenden gehören den Berufsgruppen Theologie, Psychologie, und Sozialarbeit/Sozialpädagogik an.
Für die Ratsuchenden entstehen keine Kosten. Die anfallenden Gesprächsgebühren übernimmt die Deutsche Telekom AG als Partner der TelefonSeelsorge.
Internationale, nationale und lokale GrundsätzeIn der Ethik Charta von IFOTES (Internationaler Verband für TelefonSeelsorge) sind die internationalen Grundsätze der TelefonSeelsorge festgehalten. Über diese internationalen Regeln hinaus gibt es Regelungen der nationalen Verbände sowie Satzungen und Konzeptionen der einzelnen Stellen. Diese dienen dazu, die Idee der TelefonSeelsorge entsprechend der nationalen und regionalen Gegebenheiten zu verwirklichen und konkrete Mindeststandards zu gewährleisten. Qualitätssicherung der Arbeit der TelefonSeelsorgeSowohl die technischen Bedingungen als auch das Anrufverhalten von Menschen und ihre Probleme verändern sich im Laufe der Zeit. Deshalb findet im Rahmen von Kongressen und Fachtagungen eine kontinuierliche Auseinandersetzung mit den Fragen der Zeit statt.
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