Visionen & Ziele
Unsere Gesellschaft befindet sich in einem rasanten Umbruch, wirtschaftlich wie sozial. Das Oswald-von-Nell-Breuning-Haus begleitet diesen Umbruch mit seinen pädagogischen und wissenschaftlichen Mitteln.
Bildung ist kein Ersatz für Politik.
Politische Bildung kann aber Motor sein, gesellschaftliche Prozesse vorzubereiten, anzustoßen, zu begleiten und zu verarbeiten.
In diesem Sinne versteht sich das Oswald-von-Nell-Breuning-Haus
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als eine Sozialwerkstatt, in der ein Austausch von Interessen und Standpunkten stattfindet und Verabredungen zu Veränderung und Einmischung getroffen werden
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als ein Knotenpunkt im gesellschaftlichen Geflecht, von dem aus soziale Initiativen entwickelt, gefördert, stabilisiert und vernetzt werden
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als ein Ort demokratischer Öffentlichkeit in den sozialen, politischen und kulturellen Konflikten
Zielführend ist bei allen Aktivitäten ein ethisch begründeter Zusammenhang von Arbeit und Menschenwürde. Der besondere Blick auf chancenbenachteiligte Menschen prägt Werthaltung und Alltag des Hauses. Das sozialethische Vermächtnis des Namensgebers, des Jesuitenpaters Oswald von Nell-Breuning, ist ebenso Verpflichtung wie das Konzept der Arbeiterbildung, das die erste Leiterin des Hauses, Maria Grönefeld, geformt und hinterlassen hat.
Letztlich geht es in der Bildungspraxis des Hauses um eine ganzheitliche Persönlichkeitsbildung, welche zur selbst verantworteten Lebensführung, zu solidarischem Engagement und zur politischen Einmischung befähigt. Das Oswald-von-Nell-Breuning-Haus versteht sein Wirken in der Tradition der christlichen Arbeiterbewegung, die gerade im Rheinland Wirtschafts- und Sozialgeschichte geprägt hat.
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